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Pressemeldung vom 12.03.2020

Zepterübergabe bei Königsdruck

Paul Kündiger, Inhaber und Geschäftsführer des Berliner Druckunternehmens Hauptstadtader, welches in Deutschland die Marke DeineStadtKlebt.de betreibt, übernimmt zum 1. März 2020 die Königsdruck – Printmedien und digitale Dienste GmbH und plant durch die Zusammenführung ein neues kreatives Druckzentrum in Berlin.

„Exzellente Beratung, besonders hochwertige Druckerzeugnisse und Nachhaltigkeit waren schon immer unsere Kernthemen“, so Königsdruck-Gründer Olaf König. „Ich bin froh, einen Nachfolger gefunden zu haben, der die Königsdruck-DNA zukunftsfähig weiterführt und mit frischen Ideen und kreativen Einfällen auch jugendliche Spritzigkeit mitbringt. Sowohl Königsdruck als auch Hauptstadtader sind kompetente Druckhäuser mit jeweils eigenen individuellen Schwerpunkten.“ Bereits seit 2002 sammelte Paul Kündiger Erfahrungen im Druckbereich mit der Hauptstadtader und seinem 2006 gegründeten Online-Print-Shop DeineStadtKlebt.de. Dabei hat sich der Stickerliebhaber und gebürtige Hauptstädter einen hervorragenden Ruf in der Druckbranche erarbeitet, wenn es um klebende Produkte geht. 

Königsdruck-Gründer Olaf König

DeineStadtKlebt.de-Gründer Paul Kündiger

„Der Korridor, in dem wir uns mit unseren Produkten bewegen, ist sehr schmal, dafür aber sehr lang“, so Paul Kündiger. „Wir bieten wirklich alles an, was klebt. Von der speziellen Einzelanwendung großformatiger Verklebungen bis hin zum preisgünstigen Werbesticker in hoher Auflage. Wenn es ums Kleben geht, sind wir die Richtigen.“ Mit her-kömmlichen Maschinen lassen sich die Aufkleberfolien nicht bedrucken. Daher druckt Kündiger seit Jahren im UV-Digitaldruck. Kündiger: „Was uns noch fehlte, war ein eigener Bereich für den UV-Offsetdruck. In diesem Verfahren generieren wir über den Shop jährlich über 60 Millionen Aufkleber.“ Königsdruck, 1996 gegründet, ist eines der renommiertesten Druckhäuser in Berlin.

„Die Ergänzung zu unseren klassisch hochwertigen Druckerzeugnissen mit dem flexiblen Portfolio von DeineStadtKlebt.de sowie dem Online-Netzwerk bringt uns einen entscheidenden Vorteil“, sagte Olaf König. „Dass Paul meine Nachfolge antritt, finde ich sehr gut. Auch dass etwas Neues entsteht, ohne auf das Klassische zu verzichten. Ich kann mit ruhigem Gewissen das Zepter übergeben.“ Dass die spezielle LED-UV-Offsetmaschine von Königsdruck zu einer der wenigen in Deutschland gehört, die umweltfreundlicher drucken kann, ist für Paul Kündiger ein wichtiger Punkt. „Hier sehe ich das größte Potenzial. Nachhaltige Produkte werden immer mehr gefordert. Wir setzen uns frühzeitig damit auseinander und können an dieser Stelle auch als Unternehmen ein Stück Verantwortung übernehmen.“ Jüngst wurde Hauptstadtader als erste Druckerei Europas mit dem V-Label ausgezeichnet, einem Gütesiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Produkten, und erhielt vor ein paar Tagen die Auszeichnung „Innovativster Drucker des Jahres“. Kündiger will in den Digitaldruck investieren und den neuen Standort dann auch zu einem Anlaufpunkt für zeitgenössische Druckkunst mit regelmäßigen Veranstaltungen und Workshops ausbauen. Außerdem soll dort das deutschlandweit einzige Sticker-Museum untergebracht werden. Olaf König übergab das Zepter am 2. März dieses Jahres und wird ab sofort beratend zur Seite stehen. Für den Sommer 2020 ist die Zusammenlegung beider Druckbetriebe am Standort Reinickendorf geplant.

Pressemeldung vom 04.04.2019

Vor Berlins einziger LED-Offsetdruckmaschine in Berlin Reinickendorf: Thomas Bertelt, Geschäftsführer Königsdruck GmbH, Sebastian Stange vom Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG, Steve Metcalf, AMS Baldwin (Trocknerproduzent), Axel Fischer, INGEDE e.V., Christian Schmidt, Siegwerk Druckfarben AG, Olaf König, Geschäftsführender Gesellschafter Königsdruck GmbH. (v.l.n.r.) Foto: Christoph Große

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind wichtige Themen für Partner von Königsdruck. Eine sehr gut besuchte Kundenveranstaltung, bei der u.a. Steve Metcalf, AMS Baldwin, die LED-Trocknertechnik vorstellte, belegt das Interesse.
Foto: Christoph Große

Vorteil der LED-Technologie: Die langwierige und zeitintensive Trocknung entfällt ebenso wie flächendeckender Drucklack, der im konventionellen Offsetdruck Abriebe und Ablagen bei der Weiterverarbeitung verhindern soll. Drucksachen können direkt verarbeitet werden. Selbst auf Natur- und Recyclingpapier lassen sich brillante Ergebnisse erzielen, wie sich die Veranstaltungsteilnehmer bei einem Andruck überzeugen konnten.
Foto: Christoph Große

Papier, Ökologie, Qualität – nachhaltige LED-Druckprodukte
made by Königsdruck

Berlins und Brandenburgs einzige LED-Offsetdruckmaschine produziert seit fünf Jahren in Reinickendorf

Berlin 4.4.2019. Die Trocknung gehört zu den energieintensivsten und langwierigsten Schritten im Offset-Druckprozess. Je nach Material und Farbe kann sie mehrere Tage in Anspruch nehmen. Zeit, die bei engen Lieferterminen fehlt, wie Olaf König weiß. Er ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Königsdruck GmbH in Berlin-Reinickendorf, einem hochmodernen Dienstleistungszentrum mit deutschen und internationalen Kunden.

Zu den hochaktuellen Themen Umweltschutz, nachhaltige Produktion und Recyclingpapier fand am Unternehmensstandort eine vielbeachtete Fachveranstaltung statt, an der gut 80 Entscheider und Grafiker aus namhaften Werbeagenturen aber auch internationale Gäste teilnahmen. Vertreter des Druckmaschinenherstellers Koenig und Bauer, des amerikanischen Trockner-Produzenten AMS, der Siegwerk-Druckfarben AG sowie der INGEDE e.V. als der Vereinigung papierherstellender Firmen, hatten hier Neuigkeiten und Spannendes zu berichten.

König äußerte zu Beginn seine Überzeugung: „Print ist nachhaltig, wenn es gelingt, die Kunden mit wertvollen, also nachhaltigen, Drucksachen zu begeistern.“ 2014 nahm er als Technologieführer die erste Druckmaschine mit LED-Trocknungstechnik in Betrieb. Im LED-Druckbetrieb lassen sich Energieeinsparungen bis zu 75 Prozent erzielen. Seine Kunden profitieren zudem von brillanter Druckqualität und kurzen Verarbeitungszeiten. 

Deinking-Aufgabe gelöst

Es geht darum, neben Energieeinsparung und umweltfreundlicher Produktion, Recyclingpapier auch für hochwertige Drucksachen einzusetzen. Um Altpapier erneut für den Stoffkreislauf nutzen zu können, muss es von der Druckfarbe befreit, also deinkt, werden. Doch nicht alle Druckfarben eignen sich gleichermaßen für den Deinking-Prozess. Etwa beim Einsatz von Farben auf Basis von Pflanzenöl oder auch bei UV-Farben bleiben Farbreste an den Papierfasern, so dass sich diese als Basis für hochwertiges Recyclingpapier verbieten, so der Fachmann Axel Fischer von der INGEDE. 

Die Ausnahme bilden LED-Farben von Siegwerk, die bei Königsdruck eingesetzt werden. Berlins einzige LED-Offsetdruckmaschine produziert mit diesen deinkbaren Farben brillante Drucksachen. Und am Ende eines langen Drucksachenlebens können diese wieder bedenkenlos dem Stoffkreislauf zugeführt werden.